Mauerblümchen
Tiere ohne oder mit nur wenigen Patenschaften
Manche unserer Lebenstiere haben es einfach schwer. Manche sind eher scheu, manche haben keine herausragende Geschichte und manche dieser „Mauerblümchen“ werden einfach immer wieder übersehen. Die Finanzierung solcher Tiere bestreiten wir dann überwiegend aus Einzelspenden oder unseren Reserven, die aber eigentlich für Tierarztbehandlungen, medizinische Zusatzleistungen oder Erstversorgung von Notfällen angelegt ist. Daher wäre es eine große Hilfe, wenn auch sie Paten oder Patinnen finden. Hier stellen wir Tiere vor, auf die das zutrifft.
Eine Patenschaft ist schon ab 5 Euro im Monat möglich.
Aktualisiert am 18.10.2025
Lebenshof
Pensionshof an der Weser
Lebenshof Sinntal
Weideparadies
Lebenshof Aulatal
Lebenshof Diebels Ranch
Lebenshof Schloß Hattenbach
Biolebenshof Schlitzerland
UNESCO Biosphärenreservat Rhön
Stoppels Offener Lebenshof
Tiere pro Seite
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Babette, die Neugierige
Babette wurde uns vom Veterinäramt nach einer Betriebsauflösung anvertraut. Zuvor stand sie mit ihrer Freundin Malina in einem Stall, wo sich der Mist türmte. Sie war hochgradig mangelernährt und íst unterentwickelt. Zusätzlich kam sie mit Lungenproblemen sowie Parasiten zu uns. Da sie in der ersten Zeit hier ungewöhnlich viel Wasser trank, liegt die Vermutung nah, dass sie zuvor auch nicht genug zu trinken bekommen hatte. Sämtliche Außenreize machten ihr zunächst Angst. Erst nach einigen Wochen traute sie sich vor die Stalltür. Nun fasst sie langsam Vertrauen.
Brandur, der coole Kumpel
Islandpferd Brandur ist am 27. Juni 1996 geboren. Er ist ein Islandpferd und sein Name heißt aus dem Isländischen übersetzt soviel wie „Flammendes Schwert“. Er ist trotz seines wilden Namens ein ganz ruhiger, cooler Kerl. Er hat Kissing Spines, das heißt, dass sich die Dornfortsätze der Wirbelsäule berühren, was sehr schmerzhaft sein kann, wenn er Gewicht auf dem Rücken tragen müsste. Er suchte einen Platz, wo er nicht geritten wird. Da unser alter Isländer Töggur wieder Gesellschaft brauchte, zog Brandur bei uns ein.
Eila, die Fröhliche
Eila ist am 28. Februar 2023 geboren. Sie ist ein Heckrind und damit eine Abbildzüchtung des ausgestorbenen Auerochsen. Sie ist in einem Weideprojekt aufgewachsen. Eila ist eher schüchtern und vorsichtig, kann sich aber auch ausgelassen freuen. Sie sollte per Weideschuss getötet werden, obwohl sie voller Lebensfreude steckt. Sie zog zusammen mit ihrer großen Schwester Eimi bei uns ein, die zugleich ihre beste Freundin ist. Hier haben sich beide unserer wilde Heckrinderherde angeschlossen. Den Sommer verbringt die Herde als Landschaftspfleger im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, wo sie Flächen offen hält und damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leistet. Den Winter verbringen die Heckrinder ebenfalls auf großen Flächen in der wilden Rhön mit Wald und Bach.
Freyja, unser Wirbelwind
Freyja kam im Sommer 2017 mit ihrer Mutter Røskva zu uns, nachdem ihre Besitzerin schwer erkrankte und sich nicht mehr um die beiden kümmern konnte. Beide wurden noch nie geritten und lebten immer frei und selbstbestimmt. Und so war die Frau auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die zwei, das diese Kriterien erfüllen konnte. Freyja ist ein sehr freundliches Wesen und voller Lebenslust. Menschen mag sie sehr und sie lässt sich gerne streicheln und bürsten.
Goldie (Notrind aus Gießen)
Goldie ist am 2. März 2020 geboren. Dort wo sie lebte, ist eine Situation entstanden, die zu einem Rinderhaltungsverbot des Landwirts geführt hat. Daraufhin wurde sie mit ihrer Herde vom Veterinäramt beschlagnahmt. Ihr Schlachttermin war bereits angesetzt, als das Veterinäramt uns fragte, ob wir Lebensplätze für einige der Tiere bieten können. Wir setzten alle Hebel in Bewegung, um die Herde vor dem Schlachttod zu bewahren. Wir haben für alle gute Plätze gefunden. Goldie zog mit ihrer Freundin Toni und weiteren Rindern in einer Kuhpension in Niedersachsen ein. Sie ist noch zurückhalttend aber entspannt.
Hope, die Aufgeweckte
Hope kam mit ihrer Mutter Minou und ihrer Zwillingsschwester Salsa zu uns. Ihr Schäfer konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um die Herde kümmern und hat uns um Aufnahme gebeten. Hope wurde 2019 geboren und war anfangs sehr schüchtern uns gegenüber. Das hat sich aber schnell gelegt. Mittlerweile kommt sie sofort angelaufen, um sich Futter und Streicheleinheiten abzuholen.








