Initiative Lebenstiere e. V.                           


             

Lebenspferde

Töggur - der isländische Senior

Töggur ist ein isländischer Name und bedeutet der Zähe, Beharrliche. Töggur ist ganze 35 Jahre alt und wurde auf Island geboren. Im Alter von fünf Jahren kam er von der Insel nach Deutschland und sollte ein Turnierpferd werden. Doch Töggur wehrte sich. So übernahm ihn schließlich eine Tierärztin, die dachte, dass sie ihn dazu bringen könnte, sich reiten zu lassen. Doch nähere Untersuchungen brachten die Diagnose "Kissing Spines Syndrom" ans Licht. Dabei nähern sich die Dornfortsätze der Rückenwirbel einander immer weiter an bis sie sich berühren und schmerzhaft aneinander reiben. Töggur musste dadurch bei jedem Reitversuch schlimme Schmerzen gehabt haben.

Vor 15 Jahren übernahm ihn schließlich eine Frau in der Rhön, bei der er nichts leisten musste. Er stand mit einem weiteren Isländer zusammen, der jedoch überraschend starb. Töggur war nur noch alleine dort. Dazu kam, dass die Frau aus gesundheitlichen Gründen ihren bisherigen Job nicht mehr weiterführen konnte und so auch das Geld knapp war. Sie wendete sich daher an uns, weil ein Pferd allein sich nicht wohl fühlt und sie sich noch einen schönen Lebensabend in Pferdegesellschaft für ihn wünscht. So holten wir ihn zu Stoppels Offenen Lebenshof.

Er kann nur noch flüssige Heucobs zu sich nehmen und ist sehr dünn. Wir haben bereits eine Bestandsaufnahme von unserer Tierärztin machen und einen Zahncheck von unserer Pferdezahnärztin durchführen lassen. Es werden einige Kosten auf uns zu kommen.

Wir hoffen sehr, dass er noch eine schöne Zeit hier haben kann und würden uns sehr über Unterstützung freuenPatenschaft für Töggur




 

Røskva und Freyja - unsere Norwegerinnen

Noch nie waren die Beiden getrennt. Die schöne Røskva ist die Mutter von Wirbelwind Freyja. Noch nie sind diese beiden Pferde geritten worden. Sie sind frei und wild. Das sollten sie auch bleiben. Doch durch eine schwere Erkrankung ihrer Menschengefährtin, drohte ihnen die Trennung und der Verkauf in eine ungewisse Zukunft. Als uns der Hilferuf erreichte, beschlossen wir uns für die Beiden einzusetzen. Sie zogen zu uns ins Weideparadies, wo sie in einer Herde mit ebenso freien Pferden leben dürfen. Sie würden sich noch sehr über Patenschaften freuen.
 
Mehr Infos zu unseren Patenschaften gibt es hier:
Patenschaften