Initiative Lebenstiere e. V.                           


             

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite

Wir setzen uns für eine würdevolle Behandlung aller Tiere ein. Dabei liegt unser Fokus besonders darauf für das Wesen von Rindern zu sensibilisieren. Unsere Initiative erwuchs aus dem Wunsch sich für diese Tiere und ihr Wohl zu engagieren. Inzwischen umfasst unser Engagement auch den Einsatz für weitere Tiere. Daher schlossen wir uns nun zum gemeinnützigen Verein "Initiative Lebenstiere e. V. " zusammen. Diese Seite ist vor allem unseren geretteten Tieren gewidmet. Dabei möchten wir besonders Persönlichkeit und Charakter in den Mittelpunkt stellen. Inzwischen haben wir mehrere Rinderherden in der hessischen Vorderrhön, wo sie "nutzfrei" leben dürfen. Wir möchten zum Austausch und Türen für neue Wege im Umgang mit unserer Mitwelt öffnen. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie uns einfach! Kontaktformular

Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Menschen sich auch für Tiere wie Kühe einsetzen! Eine Rettung bedeutet jedoch auch eine lebenslange Versorgung zu gewährleisten. Daher sind Patenschaften sehr wertvoll für unsere Arbeit.



Annabells Kälbchen ist da!

Kalender 2021 - Jetzt bestellen!



Kleines Wunder,du sollst behütet aufwachsen und voller Lebensfreude die Welt entdecken können. Am 9. November hat Annabell die kleine Bella Cosmea geboren.
Jetzt suchen wir noch Paten für die kleine Zuckerschnute. 
Mehr Infos zu Patenschaften

Wir haben tatsächlich wieder einen Kalender! Dank Annette und Astrid gibt es die schönsten Impresssionen unserer letzten Neuzugänge in Kalenderform. Auch die Geschichten sind dabei.

Ab sofort ist er bestellbar

 

Anke - die älteste Kuh Hessens ist eingezogen!

Eine Osteopathin für Sansa!



Zeitungsbericht der Fuldaer Zeitung


TV-Bericht bei Maintower


Anke ist 23 Jahre alt und damit Hessens älteste Kuh. Ein solches Alter ist sehr ungewöhnlich, da die meisten Kühe zum Schlachthof geschickt werden, wenn sie keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr haben. Landwirt Horst Kaiser hat sie dennoch lange gepflegt und sich nun entschieden sie unserem Lebenshof zu überschreiben. Anke ist nun bei Miss Sophie und Sansa auf unserem Lebenshof in Schlitz eingezogen. Nun sucht sie noch Paten.
RTL, der Hessische Rundfunk und die Fuldaer Zeitung begleiteten ihren Umzug.

Mehr Infos zu Patenschaften   
   

Sansa lebte fast 15 Jahre in einem Milchbetrieb und hatte elf Kälber, die sie nicht behalten konnte. Über 100.000 Liter Milch wurden ihr abgemolken.Das schwere Euter hatte Auswirkungen auf ihre Wirbelsäule und die lange Zeit auf Spaltenboden sieht man ihren Gelenken und ihrem Gangbild an. Nun haben wir eine Osteopathin eingeladen, die sich Sansa genauer anschaut und ihre Baustellen behandelt.

Sansa hat die Behandlung sehr genossen.
       

Gewonnen!
Danke für 9288 Stimmen!

NOTFALL!
Patientin Mara soll bleiben!



Die Sparda Bank vergibt 3000 Euro an je fünf gemeinnützige Vereine pro Kategorie.  Wir waren in der Kategorie Tierschutz am Start und brauchten genug Stimmen, um unter die ersten fünf Plätze zu kommen.

Mit 9288 Stimmen habt Ihr unsere Lebenskühe auf einen starken zweiten Platz gevotet. Nun ist die Abstimmung vorbei.
Wir können es noch immer kaum fassen...
Dank Eurer überwältigenden und unermüdlichen Unterstützung bekommen wir 3000 Euro für unsere Lebenskühe, die wir für tiermedizinische Behandlungen verwenden werden.
Das ist einfach unglaublich und eine riesige Hilfe für unsere Arbeit! Das war eine überragende Gemeinschaftsaktion und wir sind sehr bewegt von Eurem tollen Support!
   In keiner anderen Kategorie wurde so viel gevotet und wurden so viele Stimmen vergeben, wie in der Kategorie Tierschutz und auch das ist ein tolles Zeichen, dass es so viele Menschen gibt, die den Tieren ihre Stimme geben.

Wir lernten Mara bei einem Landwirt in der Nähe kennen, der seinen Betrieb auflöst. Mara gehörte zu seinen letzten Kühen und wir wollten erstmal nur Vermittlungshilfe leisten. Für Mara und ihre Gefährtin Annabell gab es eine Zusage für einen Lebensplatz in Bayern. Doch es kam alles anders. Mara hatte eine Frühgeburt und brachte Vierlinge zur Welt. Nur eines von ihnen war lebensfähig. Wir wollten Mara erstmal die Möglichkeit geben, sich zu erholen, bevor sie umzieht. Doch Mara erholte sich nicht. Während ihre kleine Tochter Nola putzmunter ist, baut Mara stetig ab. Alles was sie hat, gibt sie über ihre Milch an ihr Kälbchen ab. Wir brachten sie in die Rinderklinik Hannover, wo eine chronische Darmerkrankung festgestellt wurde. Sie hat keine Schmerzen, muss nur speziell gefüttert werden und könnte damit noch lange leben. Ihr Lebensplatz in Bayern wurde nun jedoch trotzdem abgesagt. Nicht nur für sie, sondern auch für ihr Kalb und Freundin Annabell. Im Grunde könnten sie alle bleiben. Wir hatten eine dauerhafte Aufnahme jedoch nicht eingeplant und nun brauchen wir unbedingt Patenschaften, damit diese außergewöhnlich liebe und verschmuste Kuh bleiben kann.   

Patenschaft für Mara übernehmen    



100.000 Liter Kuh Sansa ist da

 Veranstaltungen 2020

 


Kühe können unfassbar geduldig und genügsam sein. Zwar gibt es auch unter ihnen Rebellen, doch so viele erdulden stumm alles, was der Mensch mit ihnen anstellt. Fast 15 lange Jahre erduldete Sansa ihre Ausbeutung.  
Sansa ist eine 100.000 Liter Milchkuh. Rund 500 Liter Blut pumpt das Herz einer Kuh durch die Adern, um einen Liter Milch zu produzieren. Ihre lange Zeit als Milchkuh, hat viele Spuren hinterlassen.  Da sie sich bisher mit den Gelenken immer auf Spaltenboden auf Beton abstützen musste, sind die Gelenke nach all den Jahren entsprechend dick und verknöchert und ihre Vorderbeine vom harten Boden verformt. Das ist leider bereits chronisch und nicht akut. Fast 15 Jahre ist sie jetzt alt. Elf Schwangerschaften hat sie hinter sich. Keines ihrer Kälber durfte sie behalten. Sie diente vor allem dem einen Zweck: Milch zu produzieren. Noch nie im Leben hat sie eine Weide gesehen. Ihr letzter Weg führte zum Schlachthof. Nach all den Jahren, in denen sie Hochleistungen erbrachte hatte, sollte sie nun gewaltsam getötet werden. Doch das wollten wir nicht zulassen. Mehr lesen 


Aufgrund der aktuellen Lage fallen unsere Veranstaltungen wie das Sommerfest und Veganes Brunch vorerst aus. 

Besuchstermine für Paten sind nach individueller Vereinbarung unter Einhaltung der Hygiene-Regeln und Berücksichtigung der jeweils aktuellen Lage nach Absprache möglich. 

Wir hoffen, dass wir alle gut durch diese Zeit kommen. Passt gut auf Euch auf!

Hier geht es zur Veranstaltungsübersicht

   

Ein Herz für "Auerochsen"  

Aufs Schaf gekommen



Unsere Heckrinder sind beeindruckend, imposant und wunderschön. Die Rasse entstand, als die Brüder Heck 1920 den Versuch unternahmen, den ausgestorbenen Auerochsen wieder zum Leben zu erwecken. Sie kreuzten die ursprünglichsten und robusteten Rassen, darunter spanische Kampfstiere, Schottische Hochlandrinder und Ungarische Steppenrinder. Unser Klauenpfleger Yakwilli hat seine Heckrinder immer als "Auerochsen" bezeichnet. Obwohl sie im Grunde nur eine Abbildzüchtung sind, sind sie außergewöhnlich robust und im Verhalten und Charakter urtümlicher als viele andere Rinder und herorragende Landschaftspfleger im Biosphärenreservat Rhön. Leider haben die meisten von ihnen keinen einzige Paten.
Mehr zu den Lebensheckrindern/Auerochsen
   

Als sich eine Helferin vom Tierheim wegen eines Fundtieres meldete, waren wir überrascht. Denn es war weder Hund noch Katze sondern ein Schäfchen.

Die Süße hatte draußen in den Wiesen gelegen. Sie war so mager und so geschwächt, dass sie nicht mehr Stehen konnte. Das Tierheim nahm sie auf und fragte uns, ob sie bei uns einziehen könne, wenn sie etwas zu Kräften gekommen sind. Da wir eine weitere Anfrage für Schafe hatten, die Lebensschafe werden wollen, sagten wir zu. 


Nun ist die süße Lotta angekommen und hat sogar schon eine eigene Patin.  

Mehr zu unseren Lebensschafen

 

Die große Schweinerettung
Wenn ein Landwirt beschließt, ab sofort keine Tiere mehr an den Metzger auszuliefern, ist das erstmal ein Grund zur Freude.  In diesem Fall war es allerdings auch eine Herausforderung. Es galt gute Lebensplätze für die restlichen 22 Schweine zu finden.  Gar nicht so einfach...
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Wer hilft "Zähnchen"?

 

 Lisbet ist gerettet!



 Wenn man zwischen den Jahren bei Viehhändlern und Schlachtern schaut, wer Weihnachten überlebt hat, möchte man besonders gerne alle retten. Leider können wir es nicht. Doch zumindest bei einem kleinen Schatz, wollen wir es versuchen. "Zähnchen" ist drei Monate alt und wurde zur Schlachtung aussortiert, da ihre Schnute missgebildet ist. Sie blieb übrig, weil auch kein Mastbetrieb sie haben wollte. Statt Zähnen hat sie nur Zahnfleisch , aber ein freches Zähnchen steht dort alleine.

Sie kann trotzdem futtern, ist anhänglich und verschmust. Unsere Freunde vom Verein "White Paw Organisation e. V." haben für sie angefragt. Die Zusammenarbeit läuft bisher immer gut und die Kleine passt zu Dori Dreizehn, die gerade bei uns eingezogen ist. Dank lieber Menschen, die Patenschaften übernommen haben, konnten wir sie nun retten.

Mehr zu Patenschaften

Lisbet ist bei Ronja Rambazamba, Gunni und Casalina eingezogen.  Die Kleine stand verdreckt und abgemagert bei einem Schlachthändler. Unsere Freunde vom Lebenshof Wilde Hilde haben sie dort entdeckt und suchten ein Zuhause, weil sie selbst keinen Platz mehr verfügbar hatten. Dort war sie erstmal in Quarantäne, hat Klauenpflege, erste tierärztliche Behandlungen und schon viel Zuwendung bekommen.  Nun dürfen wir sie weiter verwöhnen. Danke für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung der lieben Menschen, die mit ihrer Patenschaft und ihren Spenden die Rettung ermöglicht haben!

 


DANKE FÜR EURE STIMMEN
Wir waren bei der Vereinsaktion der Sparda-Bank dabei und haben es dank über 3000 Stimmen auf den vierten Platz geschafft. Dadurch bekommen wir 3000 Euro für unsere Lebensheckrinder! Wir freuen uns wahnsinnig darüber! Fast allen aus der Herde fehlen noch Paten und mit dieser Summe ist zumindest ein Teil der Kosten für das Winterfutter abgedeckt. 



Willkommen im Leben! 



Heckrindkuh Sarah hat einen gesunden, kleinen Sohn zur Welt gebracht. Er stromert jetzt mit Mama und der ganzen Herde durchs Biosphärenreservat. Sarah ist ganz vernarrt in den Kleinen. Mutter und Kind dürfen zusammen bleiben. Unsere Unterstützerin Karin hat ihm den Namen Leopold gegeben.
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Heckrindkuh Saphira hat ebenfalls ein Bullenkalb geboren. Der Kleine war von Anfang an kräftig und aufgeweckt. Nun hat Leopold einen Spielkameraden. Auch er soll bei seiner Mutter aufwachsen dürfen. Unsere Unterstützerin Sabine hat ihm den Namen Julyus gegeben.  
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Gerettet - Brittago ist eingezogen!


"Ich wünsche mir so sehr, dass ich wenigstens Brittago retten kann", schrieb uns die elfjährige Ava. Ava kennt Brittago schon, seit ihre Lieblingskuh auf der Welt ist. In den Ferien hat Ava immer bei ihrem Onkel im Stall geholfen. Nun löst ihr Onkel seinen Milchbetrieb auf und alle Kühe müssen zum Schlachter. Nun hatte sie große Angst um ihre Brittago. Sie erzählte uns, wie sehr ihr die kleine Kuh ans Herz gewachsen ist. Schon seit letzten Sommer halten wir mit Ava Kontakt. Jetzt haben wir ihren Wunsch erfüllt und Brittago zu uns geholt: Ava übernimmt eine Patenschaft für ihre Kuh, aber ihr Taschengeld reicht allein nicht aus. Wer noch helfen mag, kann Hier weiterlesen.


Herzlich Willkommen, Robin!


Schweinerettung



Momentan wandeln wir gemeinsam mit einem sehr engagierten Landwirt seinen Hof in einen Lebenshof um. Die kleine Angusherde steht inzwischen unter dem Schutz des Vereins und wir suchen noch Menscnen, die Patenschaften übernehmen, damit wir die Versorgung der Rinder absichern können. Am 15. Dezember 2018 hat sich die kleine Herde noch vergrößert. Die liebe Roswita hat den kleinen Robin zur Welt gebracht. Er steckt voller Neugier und seine Mutter liebt ihn von der ersten Sekunde an sehr. Er soll bei seiner Mama aufwachsen und sein Leben genießen können. Allerdings fehlen Mama und Sohn noch Patenschaften.
 

UPDATE: 20.April 2019:
Alle Schweine haben Lebensplätze gefunden. Wir organisieren jetzt die Transporte

Ein Landwirt beschließt keine Schweine mehr zu schlachten. Doch für die noch vorhandenen Ferkel, wird der Platz vor Ort zu eng werden, wenn sie erstmal ausgewachsen sind. Was tun? 
Er möchte sie kostenfrei abgeben, wenn sie einen schlachtfreien Lebensplatz mit Auslauf bekommen. Also haben wir uns auf Platzsuche begeben, was gar nicht so einfach war. Schließlich sollen alle Schweine auf ihren neuen Plätzen auch auch Auslauf im Freien zu bekommen.

Kontakt über schweinchen@lebenstiere.de


 Mehr Infos dazu gibt's hier   


Mehr Infos dazu gibt's hier

Hoffnung für Ulla

"Yakwillis" Vermächtnis

 



„Ulla“ ist eine rotbunte Bio-Milchkuh, sechs Jahre alt, völlig friedlich und genetisch hornlos. Gerade Hörner sind bei Rindern unter anderem ein wichtiges Mittel zur Kommunikation untereinander, das ihr dadurch fehlt. Die anderen Kühe stoßen sie, buffen sie, drücken sie an die Wand, haben sie sogar übers ca. 1,50 m hohe Fressgitter geworfen. Aus ihren Zitzen kam schon Blut, von den Stößen ins Euter. Wir haben sie uns angeguckt. Ihr Körper ist mager und voller Kratzer, Wunden und Blutergüssen. Der enge Stall des Betriebs trägt zudem zu der heftigen Situation bei. Ein Bauantrag für einen größeren Stall hat der Landwirt eingereicht. Doch so lange hätte Ulla nicht mehr durchgehalten. Als Herdentier sollte sie auch nicht einzeln stehen. Doch wer nimmt schon eine sechs Jahre alte Milchkuh? Es blieb im Grunde nur der Weg zum Schlachthof. Oder der zu uns. Ulla ist bei uns eingezogen. Es fehlen jedoch noch Paten, damit ihre Versorgung dauerhaft gesichert ist. 
Mithelfen 




Wir trauern um unseren Klauenpfleger und Freund Yakwilli, der im Oktober 2018 von uns gegangen ist. Noch vor seinem Tod hat er uns die Verantwortung für seine geliebten Heckrinder/Auerochsen anvertraut. Damit kam viel auf uns zu. Wir haben nun ein großes Gelände mit Wald und Bach hier in der Nähe gefunden, wo die 13 Auerochsen den Winter verbringen können. Zudem bekommen wir ab dem Frühjahr ein großes Naturschutzgebiet im Biosphärenreservat Rhön zur Beweidung für die Auerochsen. Dort können sie einen Beitrag zur Landschaftspflege im Rahmen des Naturschutzes und zugunsten der Artenvielfalt leisten. Damit gehen wir neue Wege. Bisher kennen wir kein einziges, vergleichbares Naturschutzprojekt in Deutschland mit geretteten Rindern, die weder geschlachtet noch zur Zucht eingesetzt werden. Nun müssen wir neben der täglichen Versorgung allerdings auch erstmal die Kosten für zusätzliches Heu stemmen. Wir freuen uns daher sehr über finanzielle Unterstützung. 



Schweinerettung Teil I
Bereits vor einigen Wochen hatte sich ein Landwirt bei uns gemeldet, der seinen Hof mit unserer Hilfe in einen Schutzhof umwandeln möchte. Seitdem sind wir dabei seine sieben Angusrinder abzusichern. Sie sind jedoch nicht die einzigen Tiere auf dem Hof. Große, neugierige Augen blickten uns an, als wir einen weiteren Stalltrakt betraten. Der Landwirt eröffnete uns, dass er kein Tier mehr an den Metzger geben wolle. Allerdings könne er die vorhandenen Schweine schon aus Platzgründen nicht alle behalten und im Wohngebiet gebe es Vorbehalte gegen eine Freilandhaltung. Was tun? Wir haben einen tollen Platz im Schweineparadies Westfalen für Diego, Herrmann, Ferdinand und Benjamin bekommen. Jetzt fehlen nur noch Patenschaften! Weiterlesen


Weg mit den Ketten - Vom Nutzhof zum Schutzhof

Angushof. Er ist voller Hoffnung. Ein Landwirt aus unserer Nähe, hat durch unseren Verein von der Idee erfahren, Nutzhöfe in Schutzhöfe umzuwandeln. Nun ist er Feuer und Flamme. Aus der Milchwirtschaft ist er schon ausgestiegen. Jetzt hat er noch einige Angus-Rinder im Stall und hadert damit, weiterhin Tiere an den Schlachter auszuliefern. 
Insgesamt neun Rinder hat er auf dem Hof. Sie haben alle einen Namen. Da sind die Rosarot, die Roswitha, der Rudi, die Roxana... 
Bisher leben sie zwar im Sommer auf der Weide, aber im Winter in einem Anbindestall. Er hat allerdings den Kopf voller Ideen, wie er den Stall umbauen kann. Wir haben angeregt einen Laufstall mit angrenzendem Winterauslauf daraus zu machen. Das findet er super. Er hat bereits einige Materialien für einen Umbau angesammelt. Das Heu, das er macht, ist zudem phänomenal. Er mäht auch extra spät, wegen der Kitze und der Bienen. Der Hof bietet einiges an Potential und der Landwirt ist mit dem Herzen bei der Sache, weswegen wir uns entschlossen haben, die Umwandlung in einen Lebenshof zu unterstützen. Damit das klappt, brauchen wir noch Unterstützung. Mehr lesen



Besuch aus der Geistalschule

Stoppels Offener Lebenshof. Da staunten unsere Lebenstiere! Ganz viele junge Menschen gesellten sich zu ihnen auf die Weide. Die Klasse 8 c der Geistalschule besuchte S-O-L Stoppels offener Lebenshof im Rahmen des Projekts "ZiSCH" (Zeitung in der Schule). Zum Projekt gehört es, zu einem Thema zu recherchieren und im Anschluss einen Zeitungsartikel darüber zu schreiben, der in der Hersfelder Zeitung erscheint.



Willkommen Lotte, Linus, Zappa und Ruthie

Hofgut Neuenstein. Kurz vor Sonnenaufgang ging es los, um früh bei Lotte, Linus, Ruthie und Zappa zu sein. Unser Transporteur und Klauenexperte Yakwilli lenkte den Transporter. Auf ihn können wir immer zählen. Die Tiere, die zu uns kommen, haben alle unterschiedliche Geschichten und oft vorher nicht viel Gutes erlebt. Auch diese Vier haben einiges hinter sich. Lotte sollte tragend geschlachtet werden, weil sie nicht den Zuchtstandards entsprach. Ihr Sohn Linus wäre daher fast nie geboren worden. Die Zwillinge Ruthie und Zappa waren zum Zeitpunkt ihrer Rettung neun Tage alt und mehr tot als lebendig. Sie waren dem Landwirt zu schmächtig. Alle vier haben jedoch in den letzten Jahren ein gutes Zuhause bei Ute gehabt, die sie liebevoll umsorgt und aufgepäppelt hat. Nun verliert Ute aufgrund eines Schicksalsschlags Haus und Hof. Ihre größte Sorge war es, dass sie keinen neuen Platz für ihre Schätze findet, die ihr so sehr am Herzen liegen.
Wir haben beschlossen Ute und ihren Schützlingen zu helfen. Mit viel Ruhe und Geduld lotste Yakwilli die Vier in Transporter und Anhänger. Nun sind sie bei uns eingezogen. Danke an alle, die diese Aktion möglich gemacht haben und dabei helfen die weitere Versorgung der Vier zu 


Willkommen Franzi Pünktchen!

Arche Schloßberg. Franzi war schon auf dem Weg zum Schlachthof. Sie befand sich auf der Ladefläche eines Schlachthändlers und sollte nur noch auf einen Großtransporter umgeladen werden. Doch der Fahrer, der sie zur Umladestelle fahren sollte, meldete sich bei uns. Sie sei aussortiert worden, weil sie auf dem rutschigen Spaltenboden des Herkunftsbetriebs ausgegrätscht sei. Der Fahrer sah das Problem allerdings beim Betrieb und nicht bei der Kuh. Auf griffigem Boden habe sie keine Probleme. Er habe aber Sorge, dass sie im Großtransport wieder rutsche und unter die Füße der anderen Rinder gerate. Wir konnten den Weitertransport zum Glück verhindern und sie zu uns holen. Franzi steckt voller Lebensfreude. Jetzt fehlen ihr nur noch Paten.      


Ein Wunder kommt selten allein

Lebensoase Burghaun. Ilvy verheimlichte uns ein Geheimnis, was sie jetzt lüftete. Sie muss wohl noch kurz bevor  sie bei uns einzog ein Rendezvous gehabt haben. Vermutlich hat ein Bulle kurz vor seinem letzten Gang dafür gesorgt, dass für unsere Große ein Traum in Erfüllung gehen kann. Einmal Mutter werden und ihren Nachwuchs selbst aufziehen, statt ihre Kinder immer wieder aufs Neue weg genommen zu bekommen. Aber Ilvy, musstest du es gleich übertreiben?  

Wir staunten nicht schlecht, als uns Ilvy nun voller Stolz quietschfidele Zwillinge präsentierte. Zwei Bullenkälber, die normalerweise zum Ausschuss der Milchbetriebe zählen. Ihr Papa lebt vermutlich nicht mehr. Sie sind das letzte Geschenk, was er noch mitgeben konnte. Wir haben die Kerlchen direkt ins Herz geschlossen. Auch Ilvy ist total glücklich mit ihren beiden Jungs. Wir haben die kleine Familie erstmal in den Stall geholt, um sie besser im Blick zu haben.   

Nur eins erfüllt uns mit Sorge. Wie sollen wir die Beiden auf Dauer versorgen? Wir haben die letzten Anfragen alle abgelehnt, weil wir so viele Lebenskühe haben, denen noch Paten fehlen. Wir wären daher sehr froh, wenn wir Unterstützung bekommen.


Von der Kette ins Leben - Willkommen Miss Sophie!

Lebensoase Burghaun. Miss Sophie, jetzt fängt dein Leben richtig an! Die 16-jährige Miss Sophie musste vermutlich ihr ganzes Leben angekettet in einem baufälligen, dunklen Stall verbringen. Die letzten zwei Jahre war sie dort zudem ganz allein. Das Veterinäramt versuchte lange Zeit Verbesserungen beim Landwirt für sie zu erwirken.  Vergeblich. So entschlossen sich die Amtsveterinäre dazu, Miss Sophie zu beschlagnahmen. Vorher fragte die Amtsveterinärin bei uns an, ob wir der Kuhdame einen Lebensplatz bieten können. So ein engagiertes Vorgehen ist alles andere als selbstverständlich. Für das Amt wäre es einfacher gewesen, sie direkt zum Schlachter bringen zu lassen. Wir freuen uns sehr darüber, dass das Amt der Kuh zuliebe einen anderen Weg gewählt hat. Unser allerbester Yak-Willi hat "Miss Sophie" die Klauen geschnitten und anschließend sicher im kameraüberwachten Transporter zu uns gebracht. Herzlich Willkommen, Miss Sophie! Miss Sophie braucht noch Paten. Patenschaften sind schon ab 5 Euro/Monat möglich.
Hier geht's zum Patenformular - Klick


Nelson kämpfte ums Überleben

Lebensoase Burghaun. Wir konnten nicht anders.... Diesen kleinen Kerl haben wir in einem furchtbaren Zustand in einem Kälberiglu gefunden. Die Haut hing ihm in Fetzen herunter. Darunter alles blutig und entzündet. Er hat eine Krankheit, die mit intensiver Behandlung heilbar ist. Sein linkes Auge wird für immer blind bleiben. Wir wollen ihm die Chance geben, wieder gesund zu werden und herumspringen zu können. Wir haben Nelson dank großartiger Untersützung zu uns geholt. Nun erholt er sich langsam.  Mehr lesen
 

Die kleine Ava fasst Vertrauen

Stoppels Offener Lebenshof. Ava steckt voller Lebensfreude! Ein Milchbauer schenkte sie einer Nachbarin, weil Ava unfruchtbar und damit  wertlos für seinen Milchbetrieb ist. Schließlich kann sie nie Kälber bekommen und damit auch kein Milchfluss bei ihr einsetzen. Ava wurde liebevoll aufgepäppelt. Sie hatte liebe Menschen um sich herum, aber keine anderen Rinder. Daher fragte das Team von Vergessene Vierbeiner e.V. an, ob wir sie aufnehmen können. Als Ava zu uns kam, waren ihr die anderen Kühe erstmal unheimlich. Sie versuchte ständig auszuweichen. In der ersten Herde, klappte die Integration nicht. Ava fand nicht so richtig Anschluss- Die anderen waren ihr zu stürmisch. Wir haben uns daher entschieden, eine Zusammenführung mit der Zwergenherde auf Stoppels offenem Lebenshof zu probieren. Auch dort lief sie immer erstmal vor allen weg und zeigte Berührungsängste bei anderen Kühen. Doch nach einigen Tagen geschah etwas Wunderbares. Seht selbst!                                    

   

 

Layla ist gerettet! Der Dunkelheit entkommen


Vor einiger Zeit hat Marion zufällig gesehen, dass ein Kalb ausgebüchst war und dabei geholfen, sie wieder einzufangen. Layla. Sie hat geholfen, sie wieder zurück in ihren dunklen Stall mit extrem schlechter Luft, schlechtem Futter und kaum Einstreu zu bringen. Ihr ging das Elend, in dem diese wunderhübsche und eigenwillige Kleine „leben“ musste nicht mehr aus dem Kopf. Sie versuchte dem Landwirt zu helfen, bessere Bedingungen zu schaffen. Doch je öfter sie in diesem Stall war, desto mehr Einzelheiten nahm sie wahr. Mehr lesen



 

Kaiserschnitt bei Monchen
Sie stand schon auf dem Schlachttransporter

 


Mona stand bereits auf der Ladefläche des Schlachttransporters, als der Notruf uns erreichte. Der Fahrer fragte, ob wir nicht etwas tun könnten. Die Kleine sei knapp über ein Jahr alt und hochtragend. Zu jung und zu klein für eine normale Geburt. Daher sollte sie geschlachtet werden. Nachdem sich der Transporteur und viele Kuhfreunde für sie einsetzten, brachte sie nun am 9. Juni per Kaiserschnitt ihren kleinen Emilio zur Welt. Er darf bei seiner Mutter bleiben. Wir sind sehr glücklich, dass alles geklappt hat.

Patenschaft übernehmen

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